Spanien und Italien – geheime Brüder?!
Am 2. August 1980 explodierte im Bahnhof von Bologna eine Bombe und verursachte 85 Tote und 200 Verletzte. Die Aufklärung der Urheber dieses Attentates wurde von den italienischen Behörden und den italienischen Geheimdiensten immer wieder aktiv verhindert. Vorgeschichte: In den 50er und 60er Jahren hatten die Geheimdienstorganisationen CIA und Mossad begonnen, die neofaschistischen Zirkel in Italien zu unterwandern. Es begannen die blutigsten Jahre der italienischen Nachkriegszeit mit Terrorakten gegen die Zivilbevölkerung, die von den infiltrierten Neofaschisten ausgingen, welche auch wichtige Positionen im italienischen Staatsapparat (z.B. vor allem im italienischen Militärgeheimdienst
SISMI) innehatten. Am 23. Dezember 1984 explodierte eine Bombe im Schnellzug 904 von Neapel nach Mailand und verursachte 15 Todesopfer und über 100 Verletzte. Der Abgeordnete Rino Formica beschuldigte “einen Staat aus dem Mittelmeerraum, der enge Bindungen zu den USA besitzt” als Auftraggeber dieses Terroraktes. Später wurden jedoch 2 Angehörige der sizilianischen Mafia wegen dieser Tat verurteilt. Am 27. Juni 1980 schoss ein israelisches Militärflugzeug über der italienischen Stadt Ustica eine zivile DC9 der Fluggesellschaft Itavia mit 81 Personen an Bord ab, weil es die DC9 für ein französisches Flugzeug mit einer Uranlieferung an den Irak hielt. Die israelische Urheberschaft wurde vertuscht.
“E mentre la stella di David compare in trasparenza dietro le vicende più sanguinose della storia italiana, da Ustica a Moro, da piazza Fontana a Bologna …”
(Und während der Davidstern deutlich hinter den blutigsten Begebenheiten der italienischen [Terror-]Geschichte erscheint, von Ustica bis Moro, von Piazza Fontana bis zum [Terroranschlag] von Bologna, …)
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